Freitag, 27. September 2013

Smoky

Häuptling Smoky raucht ein Friedenspfeifchen: Lutz-Peter Lehrmann (66) war vor 50 Jahren Gründungsmitglied eines Indianervereins der DDR. Bis heute ist er der "Häuptling" des sechs Leute umfassenden Stammes "7 Ratsfeuer". Mit den unzähligen Utensilien, die der Verein in all den Jahren selbst hergestellt hat, möchte er eine Ausstellung bestücken.
Lutz-Peter Lehrmann ist "Häuptling" der Magdeburger Indianer. Vor 50 Jahren gründete er mit sieben weiteren Stammesmitgliedern einen Indianerverein, der nach der Wende auf "7 Ratsfeuer" getauft wurde. Zu ihrem Jubiläum möchten die Hobby-Indianer eine Ausstellung machen, es fehlt jedoch ein Raum.
Westerhüsen l Lutz-Peter Lehrmann reitet keine wilden Mustangs. Er wohnt in keinem Tipi, sondern in einem Einfamilienhaus in Westerhüsen. Er raucht weder Friedenspfeife, noch geht er mit Pfeil und Bogen auf die Jagd. Trotzdem ist der 66-jährige Magdeburger ein Indianer. Zugegeben, er ist keine echte "Rothaut", doch gewiss steht er den nordamerikanischen Ureinwohnern in nichts nach. Denn im Gegensatz zu denn wenigen verbliebenen Stammesvölkern beherrscht er deren Kunsthandwerk.
Unter Freunden ist Lutz-Peter Lehrmann nur unter dem Namen "Smoky" bekannt. Er ist der Chief der "7 Ratsfeuer", ein Indianerverein, der sich mit der Geschichte und Handwerkskunst der Blackfoot-Indianer (Schwarzfuß-Indianer) beschäftigt. Und das bereits seit 50 Jahren.
Indianer


Indianer | Foto: Karolin Aertel
Politische Motive, die Blackfoot-Indianer zu wählen
Zu seinem ungewöhnlichen Hobby ist Lutz-Peter Lehrmann, wie er selbst sagt, "wie die Jungfrau zum Kinde gekommen". Als Schüler habe er sich 1963 ein Hobby suchen müssen. Zur Wahl standen Fechten oder die Gründung eines Indianervereins. Mit Indianern habe er bis dato "eigentlich nichts am Hut gehabt", aber es schien ihm interessanter als zu fechten. Und die Karl-May-Romane kannte er zumindest, auch wenn er sich derzeit nicht für sie interessiert hatte. So wurde er kurzerhand zum Gründungsmitglied der "Kulturgruppe zur Pflege des Brauchtums der Prärieindianer Magdeburg".
Indianer


Indianer | Foto: Karolin Aertel
Dass sich der Verein in erster Linie mit den Blackfoot-Indianern beschäftigte, sei damals politisch motiviert gewesen: "Da in den 50er, 60er Jahren die USA gewissermaßen als Feinde galten und wir mit den bekannten Dakota-Stämmen im Norden der USA keinen Trägerbetrieb gefunden hätten, suchten wir einen Stamm, der eben nicht in den Staaten beheimatet war." Und so seien sie durch einen Hinweis von Dr. Lothar Dräger aus dem Leipziger Völkerkundemuseum auf die Blackfoot gestoßen, ein Prärie-Stamm im Süden Kanadas.
Indianer


Indianer | Foto: Karolin Aertel
Seither beschäftigt Lutz-Peter Lehrmann alias Smoky sich mit der Geschichte, dem Brauchtum und dem Handwerk dieses Volkes. Der Verein teilte sich nach der Wende in die "Siksika" Pechau und die "7 Ratsfeuer", dem Lehrmann bis heute als Chief vorsteht. Neben ihm und seiner "Squaw" Brigitte gehören dem Verein fünf weitere Hobby-Indianer an.
Die Aktivitäten des Vereins beschränken sich derzeit auf Besuche in Schulen und Kitas. Vorträge hält Lehrmann keine mehr. Dafür ist er beinah täglich damit beschäftigt, Mokassins, Lederschmuck, Westen und andere indianische Utensilien zu fertigen. Für manche aufwendigen Stickereien mit Tausenden der wenige Millimeter großen Perlen benötigte er sogar Jahre. Besonders stolz ist er auf seine Haube. An ihr ist nicht nur echter Hermelin-Pelz verarbeitet, auch 27 Mauserfedern eines Steinadlers zieren den Kopfschmuck. Für sie müsse er sogar eine amtliche Bescheinigung mitführen, andernfalls mache er sich strafbar, da der Steinadler bekanntermaßen zu den geschützten Vögeln gehört. Ihr Wert übersteigt die 10 000-Dollar-Marke.
Bei aller Liebe zur Detailtreue ist der Tierschutz bei den Hobby-Indianern immer wieder ein Thema, schließlich arbeiten sie mit echten Fellen und mit Hirsch- oder Büffelleder. Da stoßen sie auf großen Indianertreffen schon mal mit Tierschützern zusammen. Dennoch soll die indianische Handwerkskunst so originalgetreu wie möglich gefertigt werden.
Indianer sind nicht mehr das, was sie einmal waren
Sieben Mal sei er schon in Amerika gewesen; allerdings erst einmal bei den Blackfoot. Mit dem, was der Magdeburger Verein zu bewahren versucht, hat das allerdings nicht mehr viel zu tun. Tourismus und Kapitalismus haben längst Einzug gehalten. Umso wichtiger erscheint ihm und seinen "Stammesmitgliedern", das Handwerk und die Tradition der Indianer zu konservieren.
Gern möchte er die Schätze, die die Vereinsmitglieder in den vergangenen 50 Jahren gefertigt haben, der Öffentlichkeit zugänglich machen. Gemeinsam mit den Pechauer Indianern streben sie eine Ausstellung an. Allerdings fehlen dazu Räumlichkeiten. Wer helfen will, kann sich telefonisch an Lutz-Peter Lehrmann wenden. Dies ist unter der Rufnummer (03 91) 4 01 23 24 möglich.

Montag, 9. September 2013

Das Medizinrad




Das Medizinrad der Indianer ist ein Steinkreis. In vielen Kulturen finden sich Steinkreise. Der bekannteste in Europa ist wohl Stonehenge im Süden Englands.

Bei den Indianern ist der Steinkreis oder das Medizinrad ein Abbild des Lebens, auf dem jeder seinen Platz hat und finden kann. Aus dieser Position heraus offenbart sich dann der weitere Weg, weitere mögliche Vorgehensweisen.

Auch bei den Indianern ist die Grundlage allen Lebens die unendliche Energie. Deshalb wird sie im Mittelpunkt des Medizinrades dargestellt. Es ist die alles durchdringende Schöpferkraft, der alles entspringt und zu der alles wird.

Mutter Erde bringt uns hervor, liebt, nährt und schützt uns. Sie ist die Grundlage allen Lebens und stellt alles, was wir benötigen, zu unserer Verfügung. Ihr Totemtier ist die Schildkröte.

Wie in den meisten anderen Kulturen auch, unterscheiden die Indianer zwischen zwei Energieformen, der aktiv agierenden oder Impulse gebenden Energie und der passiv regierenden oder aufnehmenden Energie.
Für den Menschen bedeutet dies, dass in ihm entweder das Rationale und Extrovertierte überwiegt, oder aber das Emotionale und Introvertierte.
Für die Indianer werden diese Energieformen durch Sonne und Mond symbolisiert.

Vater Sonne symbolisiert die männliche Kraft, die alles zum Wachsen und Gedeihen bringt, aber auch für Veränderung und Wandel sorgt. Sein Totemtier ist die Eidechse.

Großmutter Mond erleuchtet das Dunkel. Sie symbolisiert die Kraft der Visionen und repräsentiert das Weibliche, die Hingabe und die Empfängnis. Ihr Totemtier ist der Seetaucher, ein großer Schwimm- und Tauchvogel.

Aufbau des Medizinrads

Medizinräder sind meistens Steinkreise, die die grundsätzliche Ordnung dieser Welt aus Sicht der Indianer widerspiegeln. Sie vermitteln ein tieferes Verständnis für die Strukturen des Lebens und der Natur - in unserem Inneren genauso wie in der Außenwelt.

In der Regel bestehen Medizinräder aus 36 Steinen, wobei jeder Stein eine andere Bedeutung hat. Der Aufbau der Steinkreise kann variieren, doch meistens besteht er aus einem inneren und einem äußeren Kreis, die über so genannte Wege oder Pfade miteinander verbunden sind.

Für den Bau eines Medizinrades sollte man sich einen besonderen Platz und besondere Steine suchen. Man muss es nicht zwangsläufig im Freien und großflächig aufbauen. Auch eine besondere Stelle in der Wohnung kann man nutzen, um z.B. mit selbst gesammelten Kieseln einen Steinkreis aufzubauen.

Steinkreise können helfen zu erkennen, wer man ist und wo man gerade sich auf seinem Lebensweg befindet. Auch können sie als Orientierung dienen, um die wahren Schwerpunkte in seinem Leben zu erkennen.

Der innere Kreis

Die grundlegenden Kräfte
01. die Schöpferkraft
02. die Erde/Mutter Erde
03. die Sonne/Vater Sonne
04. der Mond/Großmutter Mond

Die Familien oder Klans
05. Schildkröte
06. Frosch
07. Donnervogel
08. Schmetterling
Der äußere Kreis

Die Hüter des Geistes oder die Winde
09. Waboose
10. Wabun
11. Shawnodese
12. Mudjekeewis

Die Monde oder Monate
13. Gans
14. Otter
15. Wolf
16. Habicht
17. Biber
18. Hirsch
19. Specht
20. Lachs
21. Bär
22. Rabe
23. Schlange
24. Eule

Die Pfade oder Wege der Seele

Norden
25. Läuterung
26. Erneuerung
27. Reinheit

Osten
28. Klarheit
29. Weisheit
30. Erleuchtung

Süden
31. Liebe
32. Wachstum
33. Vertrauen

Westen
34. Erfahrung
35. Einsicht
36. Stärke

Donnerstag, 5. September 2013

Dieses Video sollte man sich ansehen!!!



Immer schön konzentriert und vorausschauend fahren, leichter gesagt als getan wie man an diesem Video sehen kann.

Dienstag, 20. August 2013

Feedback zum Westerntreffen in Kehnert 2013

Erst einmal vielen Dank an Ilonka und ihre Crew auf dem Gutshof in Kehnert, es hat alles super toll geklappt.

Keno und ich reisten zuerst an schon am Samstag, letzte Vorbereitungen wie z.B Lagerfeuerstelle  fertig machen. Wir hatten um uns herum noch die ganzen Pferde es war ziemlich aufregend. Sonntag kam dann schlafendes Feuer angereist aus der Nähe von Bad Liebenwerda, ein sehr guter Freund den ich auf einem Westerntreffen in Rothstein bei "Bolle" kennengelernt habe. es war ein lustiger Sonntag zu dritt mit den Pferden im Lager. Monatg kamen dann noch Blackfood und seine Lady Alsoomse und der Hund Tenno dazu. Welch Freude 
die Kräuter Hexe war da  und der beste Koch. Wir verbrachten unsere Zeit mit tollen Gesprächen , Bastelarbeiten, und Gemütlichkeit. Am Abend dann schön zusammen am Lagerfeuer gesessen. Am Mittwoch kamen dann auch endlich Gerald Jonson und Mrs Kitty mit Hund  Kessy  "Lenny" seine Freundin". So langsam wurde das Lager voller. Vom Trapper bis Indianer alles dabei. Donnerstag kamen dann Sam und seine Dame . Danach absolute Lagerneulinge deren Namen jetzt nach der Lagertaufe  am Samstag  lauten:  Burning Buttom und Buffalo Women , ganz liebe Menschen. Der absolute Highlight war für mich aber Smoky ein Blackfoot Indianer der die ganze Szene schon sehr  viele Jahre begleitet. Oh man den seine Geschichten  waren super interessant. Wo Smoky schon überall war ...  Wir hatten mit ihm sehr schöne Tage und haben viel gelacht. Antje kam dann Freitag genauso wie Melli und Stefan. Alle hatten sehr viel Spass .Wir versammelten uns Abends am gemeinsamen Lagerfeuer  um zu singen und zu quatschen. Lustig war als Minetonka kam sie hat das erste mal Goldbrand getrunken der bekam ihr nicht gut...Lach. Am Sonntag dann gemeinsames Lagerfrühstück   Ilonka spendierte den Kaffee und die Brötchen.
Wir genossen das alle nochmal ganz in Ruhe bevor das grosse Packen begann. das Wetter war ja nicht das beste. Auch das hat alles super geklappt.Keno, Blackfoot ,Alsoomse burning Buttom , Buffalo Women  ließen nach einen besuch bei Keno im Saloon dann am Sandkrug
das ganze ausklingen. Ich danke allen die zum Westerntreffen gekommen sind und freue mich auf das nächste Treffen im August 2014 Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
weitere Fotos folgen
Burning Fire

Keno 

Mein Weisszelt

Melli

Blackfoot und Alsoomse

Sam und seine Lady

Smoky :-)
Stefan

Gerald Johnson  und Mrs Kitty








Mittwoch, 13. Februar 2013

Alles liebe zum Valentinstag

liebe-0619.gif von 123gif.de


Es ist wahrscheinlich unbeschreiblich,
dieses Gefühl, dass ich für DICH empfinde.
Dieses Gefühl ist wahnsinnig intensiv.
So ein starkes Gefühl habe ich noch nie
empfunden, es ist einfach wunderschön!
DEINE Stimme ist so zärtlich,
sie wirkt beruhigend auf mich.
DU faszinierst mich total!!
Es ist, als ob ich im 7. Himmel schwebe,
DU gibst mir Geborgenheit.
Ich fühle mich wie ein Teil von DIR,
es ist, als ob wir füreinander
bestimmt wären.
Aber es scheint, als ob alles nur
ein schöner Traum wäre...

Dienstag, 5. Februar 2013


Da die Faßsauna eine tolle Alternative zur Schwitzhütte ist habe ich mir gedacht wir nutzen sie nochmal  zu Ostern.Wir werden sicherlich wieder viel Spaß haben . Ich werde diejenige sein die am längsten drin ist. Als Erfrischung reichen wir Obst und Sekt ,damit der Kreislauf in die Gänge kommt. Das Team vom Sandkrug freut sich auf alle Teilnehmer..
Ihr Wollt auch eine Faßsauna?Klick Hier 

Angegrillt wird das erste mal am Burning Fires Home Saloon, mal sehen wie das Wetter wird. jeder kann sein Grillgut mitbringen .Für das feuchte ist Burning Fire zuständig.




Hier noch ein Tip

Sie lachten über dieses Buch, aber was dann passierte…

Heute hab ich  was geniales gefunden ! Wir haben doch alle den gleichen Traum, nie wieder arbeiten zu müssen und trotzdem genug Geld zu...